Gemeinsam für Fachkräfte und die Region

Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH und Ronneburger Wohnungsgesellschaft mbH schließen Kooperation zur Fachkräftesicherung

Um Fachkräfte bei ihrem Einstieg in die Region künftig noch gezielter zu unterstützen, haben die Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH und die Ronneburger Wohnungsgesellschaft mbH (RWG) eine Kooperationsvereinbarung für den Standort Ronneburg geschlossen. Denn neben einer guten beruflichen Perspektive ist auch das persönliche Umfeld wichtig, damit sich neue Mitarbeiter und ihre Familien schnell zu Hause fühlen. Mit dem Altersmedizinischen Zentrum hat die Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH verschiedene Angebote zur Versorgung älterer Menschen in Ronneburg gebündelt und zugleich ein vielseitiges Arbeitsumfeld geschaffen. Die RWG ist mit rund 1.500 Wohneinheiten der größte Vermieter der Stadt und bietet unter anderem auch möblierte Wohnungen für Pendler und Gäste an.

Mit ihrer Zusammenarbeit möchten die beiden kommunalen Unternehmen die Gewinnung neuer Fachkräfte unterstützen und ihnen den Zugang zu geeignetem und bezahlbarem Wohnraum erleichtern. Das Angebot richtet sich sowohl an Auszubildende als auch an Pflegekräfte, Ärzte und weitere Beschäftigte. „Wenn die Bewerber vom Kreiskrankenhaus Interesse haben, dann können unsere Wohnungsvermittler sie direkt nach ihrem Vorstellungsgespräch abholen und die passendsten umliegenden Wohnungen zeigen. So kann man am gleichen Tag nicht nur eine neue Arbeit, sondern auch eine neue Wohnung finden. Fast wie aus einer Hand“, erklärt Michael Heidrich-Kühn, Geschäftsführer der Ronneburger Wohnungsgesellschaft mbH.

Dr. Ulli Schäfer, Landrat und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH, begrüßt die Zusammenarbeit: „Die Sicherung von Fachkräften ist eine zentrale Aufgabe für die Zukunft unseres Landkreises. Gerade im Gesundheits- und Pflegebereich brauchen wir gut ausgebildete Menschen, die sich bewusst dafür entscheiden, hier zu arbeiten und zu leben. Dazu gehören neben attraktiven Arbeitsplätzen auch gute Rahmenbedingungen für das persönliche Ankommen. Wenn regionale Partner gemeinsam Lösungen schaffen, profitieren davon nicht nur die Beschäftigten, sondern der gesamte Landkreis.“

Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte stellt Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vor wachsende Herausforderungen. Arbeitgeber müssen daher zunehmend auch Rahmenbedingungen berücksichtigen, die über den eigentlichen Arbeitsplatz hinausgehen. „Als einer der ältesten Landkreise sind wir der Entwicklung im Bundesgebiet um einige Jahre voraus. Daher sehen wir uns mit unserem Altersmedizinischen Zentrum als Vorreiter für Deutschland. Mit unserem spezialisierten Angebot in Ronneburg zeigen wir, wie eine gute Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung gelingen kann. Dafür brauchen wir gute Fachkräfte, die das Altersmedizinische Zentrum gemeinsam mit uns weiterentwickeln und neue Versorgungsmöglichkeiten erproben. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der RWG ein Angebot aufbauen, das den Einstieg in Ronneburg erleichtert. Es zeigt, wie lebenswert die Stadt mit ihrer zentralen Lage und ihrem besonderen medizinischen Angebot ist und dass hier niemand allein gelassen wird. Wir helfen einander und versuchen, Hürden abzubauen, beispielsweise bei der Suche nach geeignetem Wohnraum“, erklärt Dr. Tommy Jehmlich, Geschäftsführer der Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH.

Für die Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH ist diese Kooperation ein weiterer Baustein ihrer Fachkräftestrategie. Sie soll neuen Mitarbeitenden und ihren Familien das Ankommen erleichtern und ihnen eine langfristige Perspektive vor Ort bieten. Perspektivisch sollen auch für den Standort Greiz vergleichbare Kooperationen aufgebaut werden.

Zugleich steht die Vereinbarung für eine stärkere Vernetzung regionaler Unternehmen. Das Krankenhaus und die Wohnungsgesellschaft bündeln ihre Kompetenzen, um konkrete Lösungen für Menschen zu schaffen, die künftig in Ronneburg arbeiten und leben möchten. So trägt die Kooperation dazu bei, die medizinische und pflegerische Versorgung im Landkreis langfristig zu sichern.